5 Tipps für mehr Selbstfürsorge

5 Tipps für mehr Selbstfürsorge


Im Trubel des Alltags ist es manchmal gar nicht so einfach, sich Zeit für sich selbst zu nehmen. Oft haben wir einen vollgestopften Terminkalender oder uns erscheinen einfach andere Dinge wichtiger. Aber gerade wenn wir viel um die Ohren haben und wir nicht mehr wissen, wo oben und unten ist, ist es wirklich wichtig, sich etwas Zeit zu widmen. Das hat nichts mit Egoismus zu tun, denn

Nur wer sich gut um sich selbst kümmert, kann sich auch gut um andere kümmern.

Im Folgenden habe ich fünf Tipps für mehr Selbstfürsorge für dich zusammengestellt, um dir ein paar Anregungen zu geben. Natürlich ist eine Kombination aus all den Vorschlägen am besten. Aber probiere es einfach mal aus. Du wirst sehen, dass sich deine Energie-Akkus wieder wie von selbst aufladen und du wieder mehr Power für deine Familie und deinen stressigen Alltag haben wirst. Am Ende dieses Artikels findest du übrigens noch ein kleines Extra. Los geht’s!

Gesunde Ernährung

Dieser Punkt ist, meiner Meinung nach, sehr wichtig, denn er wird in Stresssituationen am schnellsten über Board geworfen. Das Kind schreit den ganzen Tag? Das Homeoffice nervt? Da möchte man sich schon mal zwischendurch mit Schoki oder einer Packung Kekse belohnen, klar. Es geht mir bei diesem Punkt auch nicht darum, dass wir keine Süßigkeiten mehr essen sollen oder alle vegan werden müssen. Aber unser Körper braucht jetzt vor allem Nährstoffe – Gemüse, Obst, Nüsse, egal. Hauptsache Dinge, mit guten Inhaltsstoffen. Am leichtesten geht das, wenn du versuchst, so viele gesunde Lebensmittel wie möglich in deine Ernährung einzubauen. Ein Beispiel: Du kannst morgens nicht auf dein Nutellabrot verzichten? Wie wäre es, wenn du dazu einen frischgepressten (grünen) Saft anstatt Kaffee trinkst? Oder dir ein Porridge oder eine Smoothiebowl mit Kakao, Kakaonibs und frischem Obst machst, wenn du das Bedürfnis nach Schokolade hast? Iss als Snack Nüsse oder Trockefrüchte statt Kekse oder trinke einen Smoothie. Schau, dass dein Teller mittags mindestens zur Hälfte aus Gemüse oder Salat besteht. Je mehr Frische auf dem Teller, desto mehr Frische im Kopf. Taste dich langsam ran. Füge einfach immer mehr Gutes hinzu, dann reduziert sich das ungesunde Zeug von alleine. Aber verbiete dir nichts. Das führt nur wieder zu Druck und Stress. Genieß dein Stück Kuchen, wenn du wirklich Lust darauf hast oder du mit Freunden oder Familie zusammensitzt. Das gehört dazu.

© Romina Valva

Auszeit nur für dich

Du wolltest schon lange dieses eine Buch lesen oder endlich den Schal fertig stricken? Dann schreibe es dir in deinen Kalender und nimm deine Aktivität so ernst, wie du auch jeden anderen Termin ernst nehmen würdest. Plane mindestens eine Stunde Zeit für dich ein. Das Aufschreiben ist wichtig, denn sonst hat man zwar im Kopf, dass man mal wieder z. B. lesen könnte, aber man schiebt es immer weiter vor sich her, bis der Tag schließlich zu Ende ist. Was du machst, ist eigentlich egal. Hauptsache, du kannst abschalten und dich nur mit dir beschäftigen. Du kannst deinem Lieblingshobby nachgehen (stricken, nähen, fotografieren, kochen usw.), lesen oder in der Wanne entspannen. Lege ein Bullet Journal an und tobe dich kreativ aus. Anleitungen findest du im Internet: Schau mal HIER. Schreibe Tagebuch, du kannst auch deine Wohnung ausmisten – ganz egal, Hauptsache du fühlst dich gut dabei, wirst nicht gestört und kannst etwas entspannen.

Yoga und Meditation

Natürlich darf Yoga in dieser Aufzählung für mehr Selbstfürsorge nicht fehlen. Denn nicht nur die Bewegung kann uns zur Entspannung verhelfen, sondern alleine das Ankommen auf der Matte wirkt oft schon wie ein Reset-Knopf in Stress-Situationen. Mit gezielten Atemübungen kann man das Stresslevel deutlich nach unten senken und sich gleichzeitig mit neuer Energie auftanken. Wähle den Yogastil aus, der sich für dich gerade richtig anfühtlt. Eine Übersicht über verschiedene Yogastile findest du HIER. Nachdem du dich auf deiner Matte um deinen Geist gekümmert hast, ist jetzt dein Geist dran. Versuche regelmäßig kurze Meditationseinheiten in deinen Tag einzubauen. 10 Minuten reichen für den Anfang. Versuche dich einfach mal, für eine kurze Zeit ausschlißelich auf deinen Atem zu konzentriern – gar nicht so leicht. Nach einigen Tage wirst du schon Veränderungen spüren. Wenn du mehr Anleitung brauchst, dann gehe auf Youtube und suche nach „Meditation für Anfänger“. Oder du klickst HIER oder HIER. In Zukunft soll es auf dieser Seite auch Meditationen geben, aber bis dahin müsst ihr leider noch auf andere Quellen zurückgreifen.

© Romina Valva

Wenn du dich mehr auspowern willst, dann kannst du natürlich noch zusätzlich deiner Lieblingssportart nachgehen. Joggen, Walken, (Schwimmen, Fitnessstudio) – ganz egal. Denn jede Form der Bewegung ist erst einmal gut für dich, denn sie senkt Stress und du hast Zeit nur für dich. Ideal ist eine Sportart, die du an der frischen Luft ausüben kannst.

An Herzensprojekten arbeiten

Gibt es etwas in deinem Leben, das dich richtig begeistert? Aber im Alltag kommst du nicht dazu, dieser Sache nachzugehen? Vielleicht bietet uns die unfreiwillige Auszeit Gelegenheit, in uns hineinzuhorchen und uns lang ersehnte Träume zu verwirklichen – oder zumindest anzugehen. Ich habe mich z. B. nach langem Überlegen endlich zur Yogalehrer-Ausbildung angemeldet – und es keinen Tag bereut. Zusätzlich habe ich diesen Blog gestartet, weil ich gerne schreibe und einfach Lust darauf hatte. Hast du auch eine Leidenschaft oder etwas, das du immer ausprobieren wolltest, aber dich nicht traust oder du vermeintlich keine Zeit dafür hast? Lege einfach los und schau, was passiert.
Wenn du gar keine Ahnung hast, für was du brennst, dann lege doch mal ein Visionboard an. Das kann eine Pinnwand oder ein Brett sein, an das du alles hängst oder klebst, was dich begeistert, inspiriert und was du dir wünschst, z. B. eine Weltreise oder ein Retreat an einem schönen Ort machen. Eine schöne Anleitung, wie man ein Visionboard gestaltet und was das Ganze eigentlich soll, findest du HIER.

Verbindung mit der Natur

Geh raus, so oft es geht. Ganz einfach. Der Frühling war ja bisher auch einfach traumhaft. Da fällt es einem gar nicht schwer, vor die Tür zu gehen – besonders nach einem langen Homeoffice-Tag. Mache einen langen Spaziergang im Wald oder suche dir einen Wanderweg bei dir in der Nähe und gehe ein Teilstück oder eine Runde. Wir haben das Glück in der Nähe der Lüneburger Heide zu wohnen, da hat man beim Spazierengehen die Qual der Wahl. Aber bestimmt gibt es auch Wanderwege oder Rundwege in deiner Nähe. Wenn du am Meer wohnst (du Glückspilz), dann setze dich in den Sand und lausche einfach dem Rauschen der Wellen. Die frische Luft versorgt uns mit mehr Sauerstoff, was uns neue Energie schenkt. Gleichzeitig entspannt es unseren Geist, wenn wir in der Natur sind. Denn hier sind wir nicht den ganzen Reizen ausgesetzt, die normalerweise den ganzen Tag auf ihn einprasseln. Also, geh raus und atme einmal tief durch. OM!

Zum Schluss habe ich noch eine kleine Grafik erstellt, die du ausdrucken kannst und dir als Erinnerung an deine (digitale oder analoge) Pinnwand heften kannst.

Und was ist dein liebstes Selfcare-Ritual? Lasse es mich wissen und schreibe einen Kommentar.

Namasté Romina

[Dieser Artikel enthält unbezahlte Werbung]

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